Das Projekt Dynamic Force richtet sich an NEET-Jugendliche im Alter von 14 bis 24 Jahren (in begründeten Einzelfällen bis maximal 25 Jahre), die sich aktuell weder in schulischer Ausbildung, beruflicher Qualifizierung noch in einer Beschäftigung befinden und für bestehende Regelangebote noch nicht oder nur eingeschränkt erreichbar sind.
Die Zielgruppe umfasst insbesondere Jugendliche,
- die unter psychosozialen Belastungen leiden, z. B. aufgrund von psychischen Belastungen, geringem Selbstwertgefühl, sozialer Isolation, instabilen Lebensverhältnissen oder Flucht- und Migrationserfahrungen, und/oder:
- die für weiterführende Kursmaßnahmen, Bildungsprojekte oder Qualifizierungsangebote derzeit noch nicht ausreichend stabilisiert sind und einen niederschwelligen Zugang benötigen, und/oder:
- die aus bestehenden Bildungsangeboten (z. B. Jugendcollege, Jugendbildungszentren, A-Fit oder vergleichbaren Maßnahmen) abgemeldet wurden oder diese abgebrochen haben, und/oder:
- die ihren Pflichtschulabschluss negativ oder noch nicht abgeschlossen haben bzw. einen erhöhten Förderbedarf im Bereich der Grundbildung aufweisen, und/oder:
- die eine klare Tagesstruktur sowie verlässliche Bezugspersonen benötigen, und/oder:
- die von sozialer Ausgrenzung oder langfristiger Inaktivität bedroht sind, und/oder:
- die aus Familien mit instabilen Erwerbsbiografien oder geringem kulturellem Kapital stammen, und/oder:
- die ethnischen Minderheiten angehören bzw. über keine EU-Staatsbürgerschaft verfügen, und/oder:
- die multiple Problemlagen (z. B. sprachliche Defizite, psychosoziale Belastungen, fehlende soziale Netzwerke) aufweisen, die zu Desintegration geführt haben, und/oder:
- die negative Erfahrungen im formalen Bildungssystem gemacht haben (z. B. Schulverweigerung, Suspendierungen, Versetzungsgefährdung), und/oder:
- sowie Jugendliche mit auffälligem Sozial- oder Arbeitsverhalten, die eine intensive, beziehungsorientierte Begleitung benötigen.
Dynamic Force spricht damit gezielt jene Jugendlichen an, die im Übergangssystem besonders gefährdet sind, zwischen bestehende Angebote zu fallen, und für die eine stabilisierende Vorlauf- und Brückenmaßnahme notwendig ist, um nachhaltige Bildungs- und Integrationsprozesse zu ermöglichen.





